Jemandem etwas vom Pferd erzählen?

Ja, genau das haben wir diese Woche in unserer Christlichen Kindereinrichtung „St. Bonifatius“ getan. Es handelte nicht – wie die eigentliche Quelle dieses Sprichwortes benennt - von Troja und dessen griechischer Eroberung, sondern vom Heiligen Martin. Der Bischof von Tours, der einst als Soldat der Legende zufolge im Winter auf seinem Pferd einen Bettler passierte und diesem zu mehr Wärme und weniger Hungergefühl verhalf, indem er seinen roten Mantel teilte und eine Hälfte seinem armen, frierenden Gegenüber gab.

Martin(i) lag uns auch dieses Jahr trotz aktuell wieder sehr eingeschränkter Bedingungen am Herzen. Ein großer Umzug war leider allen nicht möglich. Jeder Gruppenbereich gestaltete (wie gewohnt) sein eigenes kleines Programm und thematisierte die Martinsgeschichte. Mal spielten die Erwachsenen vor, mal die Vorschulkinder den jüngeren. Laternenlichter machten leuchtenden Kinderaugen große Konkurrenz J. Teilweise fanden im individuellen Rahmen kleine Umzüge während des Kindergartenalltages statt. Für die Igel- und Bärenkinder beispielsweise konnte sogar ein kleiner „Punschaufwärmservice“ realisiert werden.

Was der echte Martin bereits im vermuteten Jahr 334 n. Chr. getan haben soll, darf hinsichtlich Barmherzigkeit und der „Bereitschaft zu teilen“ im Jahr 2021 nicht in Vergessenheit geraten.       

Allen eine schöne Woche!