SPRACHROHR: Digitalisierung in der Stiftung Finneck?

„Sprach- Nachrichten versende ich am liebsten“

Sven Waldmann kennt sich gut aus mit seinem Handy. Seit vier Jahren sendet er Sprachnachrichten per WhatsApp.

Er ist 46 Jahre alt und wohnt in einer eigenen Wohnung in Sömmerda. Er will immer gut informiert sein und sich mit anderen Menschen austauschen. Herr Waldmann kann nicht so gut schreiben! und lesen. Da sind Sprach- Nachrichten praktisch. Manchmal schickt Herr Waldmann auch Bilder. Zum Beispiel , was er Gutes mit seiner Pflege- Kraft gekocht hat. Das übt er nämlich jetzt gerade.

Herr Waldmann probiert Dinge am Handy aus. Manchmal klappt etwas nicht, das ist aber nicht so schlimm. Dann fragt er Mitarbeiter der Stiftung Finneck.

Wegen des „Warn- Tags“ in Deutschland hat er sich eine neue APP runtergeladen.  Die heißt NINA. Nun bekommt er Nachrichten, wenn es im Landkreis Sömmerda zu Katastrophen kommt.

Herr Waldmann ist vorsichtig mit seinem Handy. Manchmal rufen Menschen an, die er nicht kennt. Da muss er gut aufpassen, was er sagt. Meistens geht er gar nicht erst an unbekannte Nummern dran. Das ist besser so.

Er möchte sein Handy nicht mehr hergeben, denn so kann er ganz schnell Nachrichten an alle seine Bekannten versenden.

Digitalisierung bedeutet, dass die Menschen Technik nutzen, um sich miteinander zu verbinden.

Digitalisierung bedeutet auch, dass in immer mehr Dingen Computer eingebaut sind. Diese Dinge können sich über die ganze Welt verteilt miteinander austauschen. Früher gab es Telefone mit Wählscheibe, jetzt kann ich mit dem Telefon anrufen, im Internet surfen, Emails versenden oder Sprach- Nachrichten verschicken.

Auch der Bewohner- Rat der Stiftung Finneck hat sich schon mit diesem Thema beschäftigt.

Herr Stopp hat vor, eine Projekt- Gruppe zu gründen, um auch in der Stiftung Finneck die Digitalisierung verbessern.

Es soll die Arbeit der Mitarbeiter erleichtern, manches kann dann schneller gehen.

Aber auch für die Bewohner kann vieles einfacher werden, zum Beispiel an Informationen kommen.

Im Haus Mara gibt es da schon viele neue Dinge für eine bessere Kommunikation.

Eine Sache heißt CABito, damit kommt man leicht an Informationen, zum Beispiel an „Nachrichten leicht“ oder den Wetterbericht oder Spiele.

In der Projekt- Gruppe möchten Herr Treuter und Herr Ellenberg aus dem Bewohner- Rat mitarbeiten.