Allein ins Café – ist doch nichts Besonderes, oder?

... für die fünf Menschen mit Autismus, die in der Roten Villa der Stiftung Finneck in Rastenberg leben, schon.

Seit mittlerweile drei Jahren helfen sie bereits regelmäßig im Café mit beim Vorbereiten, Bedienen und Abräumen. So konnten die fünf Bewohner und Bewohnerinnen die Räumlichkeiten, die Abläufe und natürlich Frau Kämmerer, sie arbeitet im Café, kennenlernen, Ängste abbauen und Sicherheit gewinnen.

Im letzten Jahr haben sie es dann einfach ausprobiert, allein ins Café zu gehen. Und es war gut, ein tolles Gefühl, diesen Schritt gewagt zu haben. Viel Unterstützung erhalten die Bewohner und die Mitarbeiter der Roten Villa von Frau Kämmerer. Mit ihr wird im Vorfeld abgesprochen, was gegessen oder getrunken werden möchte und telefoniert, wenn ein Bewohner oder eine Bewohnerin ins Café gehen oder von dort zurückkommen möchte.  

Wir haben unsere Bewohner und Bewohnerinnen befragt, wie es Ihnen dabei geht und was sie am Café so mögen.

Lisa Volkmer:

Lisa Volkmer

Ich mag das Café. Hier kann ich einfach in Ruhe sitzen und essen. Es ist toll, einfach mal hinzugehen.

Carmen Löhmar:

Carmen Löhmar

Ich bin sehr stolz, dass ich das schaffe. Leider ist es nicht jeden Tag offen, dann könnte ich noch öfter gehen. Das Café ist toll, ich bin sehr gerne dort.

Martin Coch:

Martin Coch

Ich bin sehr stolz, dass ich das schaffe. Ich denke es ist eine gute Sache, dass es das Café gibt.

Tommy Ellenberg:

Tommy Ellenberg

Ich bin sehr stolz. Das Café ist toll, ich bin gern da.

Tobias René Bierbach:

Tobias René Bierbach

Ich bin sehr stolz, dass ich das alleine schaffe.

 

Matthias Schneider, Mitarbeiter der Roten Villa