Integrationsküche – Kochen FÜR und MIT allen

Monatelanges Umbauen, Werkeln, Vorbereiten und Putzen zahlen sich nun endlich aus, denn heute war es so weit – das erste Gericht wurde heute in der neuen Integrationsküche in Sömmerda gekocht, und das hatte es gleich in sich: Bratklöpschen mit Kaisergemüse und Kartoffeln. „Wir gewöhnen uns momentan noch an die neuen Örtlichkeiten - die Bratklöpschen sind ein gutes Gericht, um sich mit der neuen Küche vertraut zu machen“, sagt Ralf Bornemann, der als Koch die Integrationsküche leitet.

Insgesamt zehn Mitarbeiter zählt der neue Integrationsbetrieb der BDZ Küchen gGmbH, einer Tochterfirma der Stiftung Finneck. Menschen mit und ohne Behinderungen arbeiten in dem Unternehmen und kochen momentan etwa 200 Mahlzeiten, die derzeit in die Werkstätten der Stiftung Finneck ausgeliefert werden. Ab Januar 2019, wenn sich das Team eingespielt hat, kommen dann auch noch andere Einrichtungen der Stiftungen dazu.

„Außerdem soll die Integrationsküche auch eine Kantine werden, die für die Unternehmen und Behörden in der Umgebung eine Mittagsversorgung bietet. Aber dazu müssen sich alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen noch etwas einfinden. Am 24. Oktober 2018, zur offiziellen Eröffnung unserer neuen Küche, können wir sicher schon mehr Auskunft geben, wann wir unsere (Kantinen)-Türen auch für die Umgebung öffnen“, sagt Joachim Stopp, Vorstand der Stiftung Finneck, der zum Startschuss für den Kochbetrieb auch ein kleines Einweihungsgeschenk mitbrachte. „Einen Schneebesen in Übergröße – und ein kleines Kartenspiel, das zwischendurch auch mal die Qualitäten der Mitarbeiter loben soll, denn Teamgeist und gegenseitige Wertschätzung ist wichtig“ erklärt Joachim Stopp, und überreicht dem Küchenchef das neue Arbeitsutensil.

Dann bleibt uns nur noch, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Integrationsküche alles Gute zu wünschen – dass nichts anbrennt, es immer schmeckt und dass alle satt werden.

 

Corinna Köcher, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit