Stiftung Finneck Querdenkerpreis geht nach Weimar und Eisenach

Presseinformation der Stiftung Finneck vom 8. Juli 2019

Stiftung Finneck vergibt Querdenkerpreis an Weimarer Erzieherin und Eisenacher Heilerziehungspflegerin

Weimar / Eisenach, 8. Juli 2019: Die Stiftung Finneck vergibt gleich zwei Preise für innovative Abschlussarbeiten in der sozialen Arbeit an Erzieherin aus Weimar und eine Heilerziehungspflegerin aus Eisenach.

Schon Ende des letzten Jahres hatte die Stiftung Finneck mit dem Berufsbildenden Zentrum Weimar sowie mit dem Diakonischen Bildungsinstitut Johannes Falk in Eisenach eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel der verstärkten Zusammenarbeit ist die Unterstützung einer praxisnahen Ausbildung für die Eingliederungshilfe und die Kinder- und Jugendhilfe. Jungen Erzieher/innen und Heilerziehungspfleger/innen an den beiden Ausbildungsstätten sollen die beruflichen Möglichkeiten in der Stiftung Finneck aufgezeigt werden.

Eine Idee der Kooperation zwischen Ausbildung und beruflicher Praxis war der Querdenkerpreis, den die Stiftung für innovative, kreative und praxisnahe Abschlussarbeiten vergibt. Die jungen angehenden Erzieher und Heilerziehungspfleger konnten ihre Arbeiten einer Jury der Stiftung zur Bewertung einreichen. Victoria Kühn, vom BBZ Weimar, und Christin Gernandt vom DBI Eisenach, überzeugten die Jury mit ihren Arbeiten. Die junge Weimarerin widmete sich dem Thema „Partizipationsmöglichkeiten in der offenen Kinder- und Jugendhilfe“ und die Heilerzeihungspflegerin aus Eisenach setzte sich mit dem Thema "„Bundesteilhabegesetz - Konsequenzen für die Struktur im Wohnheim und das Berufsfeld des Heilerziehungspflegers" auseinander.

Sabine Wäldrich, die den Wohnbereich der Stiftung leitet, überreichte Victoria Kühn am vergangenen Freitag den Preis in Weimar, der mit einer Summe von 777 € dotiert ist. „Wir freuen uns, wenn sich junge Menschen für soziale Berufe begeistern und dementsprechend fachlich herausragende Abschlussarbeiten verfassen. Von Frau Kühns Arbeit waren wir begeistert, weshalb wir uns letztlich für sie als Gewinnerin entschieden haben“, erklärt Sabine Wäldrich.

„Im Zuge des Fachkräftemangels empfinden wir es als Stiftung wichtig junge Menschen zu motivieren, in der sozialen Arbeit tätig zu sein. Es ist beeindruckend zu sehen, wie neue Erzieher und Heilerziehungspfleger an die soziale Arbeit herangehen und welche Themen sie bewegen. Das spiegelte sich auch in den Themen der Abschlussarbeiten wider, die bei uns eingereicht wurden. Frau Gernandts Arbeit begeisterte uns gleichermaßen, weshalb wir uns für zwei erstplatzierte Gewinnerinnen entschieden haben“, erklärt Joachim Stopp, Vorstand der Stiftung Finneck.

Auch im kommenden Jahr schreibt die Stiftung den Preis erneut aus und hofft auf vielversprechende und fachlich herausragende Abschlussarbeiten.

Bildunterschriften Bild 1: Sabine Wäldrich (rechts) übergibt den Preis an Victoria Kühn (links), die ihre Ausbildung als Erzieherin am BBZ Weimar absolvierte und den
Querdenkerpreis der Stiftung Finneck gewonnen hat. Quelle: Corinna Thiel

Bildunterschriften Bild 2:  Joachim Stopp (rechts)und Silke Kösling (links) übergeben den Förderpreis an Christin Gernandt (Mitte), die ihre Ausbildung als Heilerziehungspflegerin am DBI Eisenach absolvierte, und den Querdenkerpreis der Stiftung Finneck gewonnen hat. Quelle: Stiftung Finneck

Datei Size
Bild 1.jpg 101.81 KB
Bild 2.jpg 233.88 KB