Eröffnung des neuen Wohn-und Therapiezentrums

Presseinformation der Stiftung Finneck vom 8. Juli 2019

Neues Wohn – und Therapiezentrum der Stiftung Finneck eröffnet

Sömmerda, 8. Juli 2019: Die Stiftung Finneck eröffnete am 4. Juli 2019 das neue Wohn – und Therapiezentrum an der Lukas-Cranach-Straße in Sömmerda.

Das neue Wohn – und Therapiezentrum (WTZ) der Stiftung Finneck bietet einen auf Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderung spezialisierten Förderbereich an, ambulant unterstütze Wohn-angebote in Apartments sowie eine interdisziplinäre Therapiepraxis. Die therapeutischen und gesundheitlichen Angebote stehen allen Kunden der Region offen und natürlich auch denjenigen, die im Haus eine neue Wohnheimat finden. Das facettenreiche Konzept des Hauses geht auf die neuen Gegebenheiten des Bundesteilhabegesetzes ein, welches die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen weiterentwickeln will. Mit der Verknüpfung verschiedener ambulanter Dienstleistungen kann somit der Bewohner in größtmöglicher Selbständigkeit leben.

Zur Eröffnung erläuterte Andrea Wehling, die den Bereich Komplexe Ambulante Dienste und das WTZ leitet, dass der Bauprozess ein „Abenteuer“ gewesen sei. „Wir haben das Projekt nach Gesprächen und neuen Erkenntnissen immer wieder umgestaltet  und  versucht, die Wünsche und Bedürfnisse der Klienten und Kunden  mit einzubeziehen. Ein derartiges Zentrum gibt es in unserer Region noch nicht, weshalb ich sehr stolz bin, dass wir als Stiftung mit dem WTZ neue Wege gehen können.“

Begleitet wurde die Eröffnung von der Sömmerdaer Pfarrerin Juliane Baumann, die eine Andacht hielt und eine Hörbibel in einfacher Sprache als Geschenk überreichte. Der Großrudestedter Chor, in dem Andrea Wehling in ihrer Freizeit aktiv ist, begleitete die feierliche Eröffnung und warf mit dem Lied von Udo Jürgens „Ihr von morgen“ auch einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft des WTZ.

„Dass wir es geschafft haben, dieses Projekt kosten- und zeitgerecht fertig zu stellen, beeindruckt mich sehr. In diesem Haus stecken so viele tolle Ideen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und nun kommt es darauf an, zusammen mit den Partnern vom Sozialamt des Kreises das Haus mit Leben zu füllen“, sagte Joachim Stopp, Vorstand der Stiftung.

Die Stiftung Finneck ist mit dem WTZ der erste Bauherr an der Offenhainer Straße. Weitere Projekte werden das neue Viertel von Sömmerda erschließen.