Landkreisübergreifende Stärkung der Fachkräftegewinnung

Weimar, 24. Januar: Vertreter des Berufsbildenden Zentrums Weimar und der Stiftung Finneck trafen sich in der vergangenen Woche zur Unterschrift einer Kooperationsvereinbarung zur Fachkräftegewinnung.

Auch für die Stiftung Finneck ist der sich abzeichnende Fachkräftemangel in Thüringen spürbar und ein zunehmend wichtiges Thema. Um zukünftige Fachkräfte schon frühzeitig auf die Stiftung als potentiellen Arbeitgeber in der Region hinzuweisen, wird die Stiftung zukünftig eng mit dem Berufsbildenden Zentrum (BBZ) in Weimar kooperieren.  

Dazu unterzeichneten der Vorstand der Stiftung Finneck Joachim Stopp, Franziska Eckardt, Abteilungsleiterin für den Bereich „Soziales“ und Lothar Prescher, Schulleiter des BBZ, eine Kooperationsvereinbarung.

Am BBZ Weimar können sozialpädagogische und sozialpflegerische Ausbildungsberufe in Vollzeit oder berufsbegleitend erlernt werden. Im Bereich der Fachschule werden Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen und Heilpädagogen/innen unterrichtet. Im Bereich der Berufsfachschule finden sich die Ausbildungsrichtungen Kinderpflege, Sozialassistenz, Altenpflege sowie Gesundheits- und Krankenpflege.

Die Stiftung Finneck wird Schülern und Schülerinnen sozialer Berufe zukünftig nicht nur Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, vielmehr soll es auch möglich werden, Unterricht in der Praxis zu organisieren und Schüler über mögliche Arbeitsfelder passgenau zu informieren. Das BBZ kann auf diese Weise die Qualitäten des Unterrichtsangebotes ausweiten.

„Da Sömmerda und Weimar regional nicht weit auseinander liegen, nutzen wir die Möglichkeit jungen Menschen unsere vielfältigen Praxisfelder zu zeigen. Auf diese Weise können die Schüler und Schülerinnen schon einmal schauen, welcher soziale Bereich sie besonders interessiert“, so Joachim Stopp.

„Wir freuen uns, dass diese landkreisübergreifende Zusammenarbeit entstanden ist. Mit dieser Kooperation werden insbesondere Besuche in der Praxis möglich und wir möchten den Schülern und Schülerinnen zeigen, welche abwechslungsreichen und attraktiven Aufgaben sich in den sozialen Arbeitsfeldern ergeben“, betont Lothar Prescher, Schulleiter des BBZ.

Die Schüler und Schülerinnen können so aber nicht nur ihren potentiellen zukünftigen Arbeitgeber kennenlernen. Die Stiftung hat beginnend mit dem Schuljahr 2018/2019  auch den „Stiftung Finneck Förderpreis“ ausgeschrieben, für den Schüler sich mit ihrer Abschlussarbeit bewerben können. „Uns geht es bei diesem Preis aber vor allem darum, die Abschlussarbeit eines Schülers oder einer Schülerin auszuzeichnen, die besonders kreativ und innovativ ist“, erklärt Joachim Stopp. Sobald die Abschlussarbeiten fertig gestellt sind, können die Arbeiten auf der Homepage der Stiftung eingereicht werden und sich um den dotierten Preis bewerben.