Geschichte

Stiftung Finneck historische Bilder

Die Stiftung Finneck hat eine wechselvolle und lange Geschichte, deren Wurzeln mit der ersten Erwähnung der Haselmühle in Rastenberg bis ins Jahr 1505 reichen. In unmittelbarer Nähe wurde 1889 das Bad und Sanatorium Finneck errichtet. Ihren Ursprung hat die Stiftung im Jahr 1918 als der Landesverein für Innere Mission Sachsen-Weimar-Eisenach an der alten Haselmühle ein Kinderheim für tuberkulosegefährdete Kinder eröffnete. Im Laufe der Jahrhunderte war das Haus Bergarbeiterunterkunft, Heilstätte, Internatsschule und Kinderheim. Das Gelände wurde stetig erweitert, um- und ausgebaut.

In den 1930er Jahren wurde der Landesverein der Inneren Mission in Rastenberg aufgelöst und in eine Stiftung nach bürgerlichem Recht umgewandelt. Heute ist die diakonische Stiftung Finneck ein Träger der Behindertenhilfe mit über 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese betreuen etwa 1.200 Menschen mit Behinderung in der Finneck-Schule „Maria Martha“, in Kindertagesstätten, Wohnheimen und Außenwohngruppen sowie ambulant und an den Standorten der Werkstätten.