Nach diversen coronabedingten Verschiebungen hatten wir letzten Donnerstag den dritten von 10 Fortbildungstagen. In der Vorstellungsrunde sollten sich die Teilnehmer*innen nach Betriebszugehörigkeit, Alter usw. aufstellen.

Mit der Übung „Stühlerücken“, wollten wir die Thematik rund um Reflexion und Umgang mit Konflikten spielerisch etwas anreichern und gleichzeitig die Schwere der Mittagspause überbrücken. Mit diesem Kurs haben wir eine ganz bunte Mischung von Teilnehmer*innen aus dem gesamten Unternehmensverbund. Damit entstehen nochmal ganz andere Fragestellungen und anderer Austausch. Grundsätzlich gilt das für alle Fortbildungstage, es ist immer eine gute Mischung aus Fachinput, Übungen, Probieren und Selbsterfahrung. Was aber nie zu kurz kommt, ist der Humor :-)

PS.: Wie funktioniert die Übung "Stühlerücken"? Die Teilnehmer*innen mussten mit ihren Stühlen einen Kreis bilden, ihn nach vorn kippen, sodass er nur auf zwei Füßen stand und den gekippten Stuhl an der Lehne festhalten. Dann sollten alle um diesen Struhlkreis zwei Runden drehen, also den eigenen gekippten Stuhl loslassen und im Vorwärtsbewegen den nächsten Stuhl greifen. Immer wenn ein Stuhl umfiel, begann alles von vorn. Die Kolleg*innen haben schnell und eigenverantwortlich dafür gesorgt, dass jemand die entsprechenden Signale gibt. Dennoch war es interessant zu beobachten, mit welcher Strategie jede*r Einzelne*r an die Aufgabe ran gegangen ist und was in den Fällen des Misslingens dann passiert ist. Von Lachen bis Scham und Trösten war alles dabei. Über solche Übungen kann man immer wieder so viel interessantes zur Teamdynamik und dem eigenen Konfliktmanagement ableiten. Deshalb versuchen wir auch immer ganz viel Übungen einzubauen, um über die Selbsterfahrung den gewissen Aha-Effekt zu erzeugen.