Urlaub auf Rügen

Am 10.09.2018 starteten wir gut gelaunt um 6:00 Uhr Richtung Rügen.

Nach 9 Stunden, inkl. 2 größerer Pausen kamen wir gegen 15:00 Uhr an unserem Zielort an.

Als erstes stand Auspacken und Beziehen der Zimmer auf dem Plan. Nachdem das alles erledigt war grillten wir die mitgebrachten echten Thüringer Rostbratwürste und ließen Sie uns auch schmecken. Danach spielten die Kinder ein wenig im angrenzenden großen Garten und so ließen wir alle den Tag ruhig ausklingen.

Am nächsten Morgen stand wie an den folgenden Tagen in beiden Haushälften ein ausgiebiges Frühstücken an. Punkt 9:00 Uhr starteten wir gemeinsam zum Kap Arkona. Da hier das Wetter sehr unsicher war, wählten wir Kap-Arkona-Bahn, um an unser Ziel zu kommen. Das war ein Spaß. Einige Mutige bestiegen dann auch den ehemaligen Leuchtturm und im Anschluss besichtigten wir vor Ort die ehemalige Bunkeranlage der Marine der DDR.

Kurz darauf ging es wieder zurück. In Glowe suchten wir uns eine Gelegenheit, um Mittag zu essen. Nach dem Essen besuchten wir den weitläufigen Strand vor Ort. Auf der Rückfahrt fuhren noch nach Putbus, um im dortigen Park noch etwas frische Luft zu erhaschen und im Anschluss noch ein Eis  zu genießen.

Der Tag 3 war für das Ozeaneum in Stralsund reserviert. Start war wieder 9:00 Uhr morgens, sodass wir rechtzeitig zur Öffnung des Ozeaneums den Rundgang beginnen konnten. Wir teilten uns in kleine Gruppen auf und durchliefen mal schneller mal langsamer (1,5 – 3 Stunden) alle Räumlichkeiten. Wir sahen dort welche Lebewesen in den großen Gewässern unserer Erde  beheimatet sind und welche Probleme sich auf natürliche und von uns Menschen erschaffener Weise diese Bewohner bewältigen müssen.

Meist mit wenig Erfolg. Es wurde auch dargestellt wie empfindlich diese Ökosysteme auf Veränderungen reagieren. Nach unseren Rundgängen sammelten wir uns kurz und fuhren nach Altefähr auf Rügen um auch hier wieder ein kleines Eis zum Abschluss des Tages zu genießen.

Am 13.09.2018 fuhren wir mit einem Teil an den Strand Prora und ließen uns von der Sonne verwöhnen. Dabei sammelten wir Muscheln, Hühnergötter und sonstiges Gestein. Spät am Nachmittag, machten wir uns ans Sachen packen und an die Reinigung der beiden Haushälften. Gegen 21:00 Uhr fielen alle in Ihre Betten.

Der Freitag  war nun schon wieder gekommen und wir mussten unsere Rückreise antreten. Vorbei war nun der schöne Urlaub. Wir hatten auch das Gefühl, noch nicht fahren zu sollen, denn auf unserer Heimfahrt wurden wir immer wieder durch Staus und Umleitungen aufgehalten. Nach 10 Stunden Fahrt erreichten wir müde, aber gut gelaunt wieder unsere Heimat, das Haus Miriam.

 

Tobias Erdmann, Gruppenhelfer Haus Miriam WG 5/6